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Randen-Chips: Warum sich Randen so gut für Crisps eignen

Randen sind ein Schweizer Wintergemüse mit starker Farbe und erdigem Geschmack. Was sie als Chips besonders macht und wie wir sie verarbeiten.

Randen kennt in der Schweiz fast jede und jeder, meistens gekocht und in Scheiben im Salat. Als Chips sind sie seltener. Dabei bringen sie alles mit, was ein guter Gemüsesnack braucht: eine kräftige Farbe, einen eigenen Geschmack und genug natürliche Süsse, damit es nicht fade wird.

Randen, Rote Bete, Beetroot

Randen heissen in Deutschland Rote Bete oder Rote Rüben, auf Englisch Beetroot. Gemeint ist immer dieselbe Knolle. In der Schweiz werden Randen vom Spätsommer bis in den Herbst geerntet und lassen sich gut lagern. Darum gibt es sie auch im Winter aus der Region, wenn anderes Gemüse von weiter her kommt.

Woher die Farbe kommt

Das tiefe Rot stammt von Betalainen, natürlichen Farbstoffen der Pflanze. Sie sind empfindlich gegenüber starker Hitze. Werden Randen bei hoher Temperatur frittiert, wird aus Rot schnell ein mattes Braun. Weil wir vakuumfrittieren, also bei tieferer Temperatur, bleibt die Farbe weitgehend erhalten. Was im Beutel rot ist, ist die Rande selbst.

Wie Randen-Chips schmecken

Randen schmecken erdig, und das bleibt auch als Chip so. Dazu kommt eine leichte Süsse, die beim Frittieren deutlicher wird. Wer Kartoffelchips gewohnt ist, findet Randen-Chips kräftiger und weniger salzbetont. Viele essen sie pur, sie passen aber auch zu einem Apéro mit Käse oder zu einem Dip auf Joghurtbasis.

Randen oder Rüebli?

Neben den Randen-Crisps machen wir Rüebli-Crisps aus demselben Hof. Rüebli sind milder und süsser, Randen erdiger. Wer sich nicht entscheiden mag, nimmt den gemischten Pack, halb Randen und halb Rüebli, als 6er oder 12er Pack.

  • Randen-Crisps: erdig, leicht süss, tiefrot

  • Rüebli-Crisps: mild, süsslich, orange

  • Beide: 80 g pro Beutel, ohne künstliche Aromen und ohne Farbstoffe